Sie suchen eine Pressemitteilung von daviso? Bedienen Sie sich.
Beim Seilbahn-Projekt „StadtBergBahn“, das Brixen mit der Plose (St. Andrä) verbinden soll, hat nun die einheimische Bevölkerung das Wort. Im Rahmen von zwei Bürgerabenden werden die Planungs- Varianten präsentiert und zur Diskussion gestellt. Auftakt ist am Mittwoch (11.01.) um 19.45 Uhr im Forum Brixen.
„Es ist uns ein großes Anliegen, dass die Brixner vorzeitig informiert werden und ihre Meinungen einbringen können, bevor etwas entschieden wird. Schließlich handelt es sich um ein Projekt von größerer Tragweite“, betont Bürgermeister Albert Pürgstaller. „Die Vorteile einer direkten Anbindung der Stadt mit ihrem Hausberg, der Plose, liegen auf der Hand: Innerhalb von kurzer Zeit ist es möglich, einen Naherholungsraum im Mittelgebirge zu erreichen, ähnlich wie es der Ritten für Bozen ist. Die Bahn nach St. Andrä würde also ein Plus an Lebensqualität bedeuten“, ist er überzeugt. Zudem würde die „StadtBergBahn“ einen Beitrag zu weniger Verkehr in der Innenstadt leisten, da sie auch von Pendlern täglich genutzt werden könne.
Nicht zuletzt könnte laut Pürgstaller auch die Plose als Ski- und Wanderregion für Touristen noch attraktiver werden. „Durch die Bahn wäre es möglich, die Gästefrequenz und dadurch auch die Wertschöpfung zu steigern.“ Das wiederum sichere das Fortbestehen der Betriebe und die zahlreichen Arbeitsplätze auf der Plose.
In dieselbe Kerbe schlägt Mobilitätslandesrat Thomas Widmann: „Eine attraktive Seilbahnverbindung ist eine große Chance, um die Mobilität der Bürger vor Ort zu erleichtern, die Straßen auf umweltfreundliche Weise zu entlasten und zugleich die gesamte Umgebung touristisch aufzuwerten. „Dies umso mehr in Brixen, wo die Symbiose Berg-Stadt bereits stark kommuniziert wird und durch eine Seilbahnverbindung noch greifbarer werden könnte.“
Von wo aus die Bahn nach St. Andrä verlaufen soll, hat eine technische Arbeitsgruppe in den vergangenen Monaten untersucht. Die Ergebnisse dieser Machbarkeitsstudie werden bei den Bürgerabenden vorgestellt: „Es gibt sieben alternative Standorte, die wir einer eingehenden Überprüfung unterzogen haben - darunter auch den Bahnhof Brixen.“ Wertvolle Anregungen aus der Bevölkerung erhoffen sich Pürgstaller und Landesrat Widmann am Mittwoch im Forum Brixen sowie am 18. Jänner im Vereinshaus von St. Andrä mit Beginn jeweils um 19.45 Uhr. Neben den Politikvertretern werden auch der Verkehrsplaner Stephan Besier mit einer ausführlichen Präsentation der Untersuchungen und der Techniker Mauro Naletto anwesend sein.
Mit auffälligen Plakaten und Einladungen werden die Brixner gebeten, sich intensiv an der Entwicklung ihrer Stadt zu beteiligen.