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05/11/2018 | Großes Comeback der „Grande Dame“

Sie zählt zu den ganz Großen im Weinspektrum: die Sorte Chardonnay. Wohl fühlt sie sich beinahe überall und doch an manchen Orten ganz besonders – in Burgund ebenso wie im Südtiroler Etschtal. Neuester Beleg dafür ist der Chardonnay Doran 2016 der Kellerei Andrian, eine weingewordene Würdigung der „Grande Dame“ unter den Rebsorten.

Das kleine Örtchen Chardonnay (dt. Ort mit vielen Disteln) liegt mitten im Burgund. Man geht davon aus, dass die gleichnamige Rebsorte von dort kommt. Aus einer Kreuzung von Pinot Noir und Heunisch hatten Mönche Chardonnay gezüchtet. Die Sorte erlebte nur ab den 1980er-Jahren durch die massenhafte Produktion von stark parfümierten, so genannten „oaked Chardonnays“, kurzfristig Rückgänge. Mittlerweile hat sie zu alter Stärke zurückgefunden und präsentiert sich vielseitiger denn je. Die prestigeträchtigsten Chardonnays kommen noch heute aus den Côte-d’Or-Gemeinden und aus Chablis im Burgund.

Doch gibt es auch abseits der französischen Chardonnay-Hochburgen interessante Anbaugebiete für die Sorte. So findet der Chardonnay auch in einigen Gebieten Südtirols ideale Bedingungen vor, etwa in Andrian, im Herzen des Südtiroler Etschtales. „Die Grundlage bilden die Böden. Durch Erdbewegungen wurde der Bozner Quarzporphyr des Mittelgebirges im Laufe der Zeit mit dem Dolomit- und Kalkgestein des darüberliegenden Mendelzugs vermischt. Es entstand ein Schuttkegel aus kalkreichen Lehmen und kantigem, weißen Dolomitgestein - ein guter Grund für große Weine“, erklärt der Kellermeister der Kellerei Andrian, Rudi Kofler. „Dazu kommt der Faktor Klima: Viel Sonne in der ersten und weniger Sonneneinstrahlung in der zweiten Tageshälfte sowie signifikante Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sorgen dafür, dass eine interessante Frische erhalten bleibt“, so Kofler.

Doran, neues weißes Flaggschiff

Diese spezifischen Stärken des Andrianer Terroirs veranlassten die Führung dazu, erstmals auch ein weißes Flaggschiff zu produzieren: den Chardonnay Doran 2016. Er macht die Selektionslinie der Kellerei Andrian gemeinsam mit den Rotweinen Tor di Lupo, Gant und Anrar komplett. „Die Trauben für den Doran stammen aus Kalksteinlagen auf 300 bis 450 Metern Meereshöhe. Ausgebaut wurde der Wein ein Jahr lang in Tonneaux-Fässern (mittlere Röstung), teils in erster, teils in zweiter Belegung. Der Holzeinsatz ist dezent und delikat, gleichzeitig behält der Wein eine kernige Säure und exotische, reife Frucht“, so Kofler. Der Doran ist in einer begrenzten Stückzahl von 4.000 Flaschen im Handel erhältlich.

Sie finden die Presseaussendung im Word-Format und das Bildmaterial in hoher Auflösung hier.

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